handel mit kryptowährungen

Die wohl bekannteste Kryptowährung ist der Bitcoin. Viele glauben an starke Wertzuwächse, allerdings bergen derartige Zahlungsmittel auch ein immens hohes Risikopotenzial. Gerade jetzt, wo u.a. China, das Land Venezuela mit seinen enorm reichen Ölvorkommen, Russland, aber auch die Administration von Donald Trump in den USA, kurz davor stehen eine Gold- und Silber unterlegte Währung wiedereinzuführen, kann ein Umtausch in kryptische Währungen sehr gefährlich werden.

Denn alsbald auch nur eine der genannten Landesregierungen seinen Ankündigungen Taten folgen lässt, werden alle nicht edelmetallbasierten- sowie kryptische Währungen stark an Wert verlieren. Darunter übrigens auch der Euro! Mit einer Gold- und Silber unterlegten Währung würden sich entsprechende Länder der immer größer werdenden Schuldenlast entledigen und dem Schuldgeldsystem insgesamt den Garaus machen. Damit würde sich auch die Steuerlast von Unternehmen und Bürgern enorm verringern.

Mal von den Kursschwankungen ganz abgesehen, liegt der Vorteil kryptischer Währungen in der Anonymität. Sehr leicht zu transportieren, ob auf einem Stick oder gedruckt als QR-Code. Insofern leichter als Gold und nicht detektierbar.

Allerdings werden kryptische Währungen zunehmend von terroistischen Organisationen zur Geldwäsche genutzt. Nicht nur die Regierungen, welche eine Gold- und Silber basierte Währung wieder einführen wollen, sondern auch andere Staaten, werden in Bezug auf Terrorbekämpfung darin bestärkt, Kryptowährungen zu regulieren oder gänzlich wertlos zu machen. Die Mutation zur Marotte ist sicherlich ein weiterer Aspekt der zur Vorsicht mahnt, denn es werden immer mehr verschiedene Kryptowährungen ausgegeben. Der Bitcoin konnte jüngst von seinem Bekanntheitsgrad profitieren. Mittlerweile gibt es aber auch den Bitcoin Gold, Bitcoin Cash, Ripple, NEO, Litecoin, Monero, Dash, ZCash und viele andere. Schon heute sind es über 1.500 verschiedene Kryptowährungen und es werden mehr.


Auch die Zentralbanken erwägen die Einführung staatlicher Kryptowährungen, welche Überlegung allerdings viel zu spät kommt. Die Regierungen und Zentralbanken stecken fürwahr in der Zwickmühle. Denn wollen sie verhindern, dass nicht-staatliche Krytowährungen eines Tages mehr Vertrauen geniessen als die herkömmlichen Währungen in Form von im Grunde wertlosem Papiergeld, werden Verbote nicht ausreichen, im Gegenteil. Also bleibt ihnen, aus reiner Logik, gar nichts anderes übrig als den Goldstandard wieder einzuführen.

Bedenken Sie: Das Bitcoin-Protokoll ist limitiert. Die Anzahl der produzierbaren Bitcoins ist auf 21 Millionen begrenzt.


Die Börsen Chicago Board Options Exchange (CBOE) und die Chicago Mercantile Exchange (CME) haben den Bitcoin für Termingeschäfte (Futures) zugelassen. Allerdings waren die darauffolgenden Kursschwankungen selbst der CBOE zu viel, woraufhin der Handel bereits nach wenigen Tagen zwei Mal vorübergenend eingestellt wurde.


Um auf die Kryptowährungen als Goldersatz noch einmal zu sprechen zu kommen: Weder der Bitcoin, noch andere Kryptowährungen können eine Alternative zu Gold, Öl, oder anderen Rohstoffen bilden, auch wenn sie limitiert sind, denn im Gegensatz zu Gold und anderen Rohstoffen haben die Kryptowährungen die auf dem Markt existieren und derzeit täglich neu geschaffen werden, keinen wirklichen Nutzen. Auch die Einführung der Öl gedeckten Kryptowährung "PETRO" durch die Regierung in Venezuela sollte wegen der politischen Instabilität des Landes mit grosser Vorsicht gesehen werden. Die US-Regierung hat den Handel mit dem PETRO in den Vereinigten Staaten von Amerika untersagt.


China will nunmehr nicht nur den Handel, sondern auch das Mining von Kryptowährungen verbieten, gefolgt von Süd-Korea. Die derzeit wichtigsten Ausweich-Produktionsstätten werden in Japan, Taiwan und Hong Kong unterhalten.


Im Vergleich zwischen 2017 und 2018 wurde die Geldmenge, die in die Erstausgabe von Münzen investiert wurde, um mehr als 90% reduziert. Die zunehmende Anzahl betrügerischer Ereignisse, die in den vergangenen Jahren stattfanden, hat die Anleger abgeschreckt.

Dazu kommt, dass im asiatischen Raum, darunter auch Japan, viele Menschen Ihr Gehalt in Kryptowährungen bezogen haben und immer mehr es leid sind Verluste in ihrem Verdienst hinzunehmen. Der Trend geht auch hier eindeutig zurück in staatlichen Papier- und Münzgeld bezahlt werden zu wollen
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Im Jahre 2020 wird die Einführung der "LIBRA" erwogen. Bisher haben sich 28 Unternehmen zusammengefunden, welche die neue Digitalwährung herausgeben möchten. Bis zum Start sollen es 100 werden. Darunter Firmen wie Google (Alphabet), Ebay, Uber, Facebook, VisaCard, MasterCard, PayPal und Stripe. Die Libra soll von einem Reservefond in unterschiedlichen Landeswährungen gedeckt werden.


Kryptowährungen werden in der Regel im Hebel 1:1 bis 1:20 gegenüber dem USD gehandelt. Von daher bleibt der reguläre Forex, welcher im Hebel von bis zu 1:1000 ausgetragen werden kann, unangefochten bevorzugtes Produkt der meisten Investoren.

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